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Sunday, May 30. 2010

Allgemeine Rechtsgrundsätze in der buddhistischen Ordensverfassung (III)

von Dr. Hellmuth Hecker

 

Erschienen in:
Verfassung und Recht in Übersee[1]
10. Jahrgang, Heft 1, 1977
Copyright © 1977 by
Dr. Hellmuth Hecker
mit freundlicher Genehmigung des Verfassers

Allgemeine Rechtsgrundſätze
in der buddhiſtiſchen Ordensverfaſſung (Vinaya)

— Teil III

Inhaltsverzeichnis

  1. Allgemeines
    1. Entstehung des Vinaya
    2. Tradierung des Vinaya
    3. Gliederung des Vinaya
    4. Ordnung der Tatbestände des Pātimokkha
    5. Aufbau der einzelnen Regel
  2. Strafausschließungsgründe
    1. Nullum crimen sine lege
    2. Unzurechnungsfähigkeit
    3. Mängel des subjektiven Tatbestandes
    4. Rücktritt vom Versuch
    5. Befreiung wegen Erlaubnis
    6. Verwandtschaft
    7. Parapsychologisches
    8. Krankheit und Unfall
    9. Wichtiger Grund
  3. Mitgliedschaftsverhältnis
    1. Erwerb und Verlust der Mitgliedschaft
    2. Noviziat
    3. Ordinationsvoraussetzungen
    4. Ausbürgerungsgründe
  4. Streit und Streitschlichtung
    1. Auflehnungstatbestände
    2. Arten von Disziplinarmaßnahmen
    3. Streitschlichtungsverfahren
    4. Rangordnung
    5. Verteilungsprinzipien

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Sunday, May 30. 2010

Allgemeine Rechtsgrundsätze in der buddhistischen Ordensverfassung (II)

von Dr. Hellmuth Hecker

 

Erschienen in:
Verfassung und Recht in Übersee[1]
10. Jahrgang, Heft 1, 1977
Copyright © 1977 by
Dr. Hellmuth Hecker
mit freundlicher Genehmigung des Verfassers

Allgemeine Rechtsgrundſätze
in der buddhiſtiſchen Ordensverfaſſung (Vinaya)

— Teil II —

Inhaltsverzeichnis

  1. Allgemeines
    1. Entstehung des Vinaya
    2. Tradierung des Vinaya
    3. Gliederung des Vinaya
    4. Ordnung der Tatbestände des Pātimokkha
    5. Aufbau der einzelnen Regel
  2. Strafausschließungsgründe
    1. Nullum crimen sine lege
    2. Unzurechnungsfähigkeit
    3. Mängel des subjektiven Tatbestandes
    4. Rücktritt vom Versuch
    5. Befreiung wegen Erlaubnis
    6. Verwandtschaft
    7. Parapsychologisches
    8. Krankheit und Unfall
    9. Wichtiger Grund
  3. Mitgliedschaftsverhältnis
    1. Erwerb und Verlust der Mitgliedschaft
    2. Noviziat
    3. Ordinationsvoraussetzungen
    4. Ausbürgerungsgründe
  4. Streit und Streitschlichtung
    1. Auflehnungstatbestände
    2. Arten von Disziplinarmaßnahmen
    3. Streitschlichtungsverfahren
    4. Rangordnung
    5. Verteilungsprinzipien

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Sunday, May 30. 2010

Allgemeine Rechtsgrundsätze in der buddhistischen Ordensverfassung

von Dr. Hellmuth Hecker

 

Erschienen in:
Verfassung und Recht in Übersee[1]
10. Jahrgang, Heft 1, 1977
Copyright © 1977 by
Dr. Hellmuth Hecker
mit freundlicher Genehmigung des Verfassers

Allgemeine Rechtsgrundſätze
in der buddhiſtiſchen Ordensverfaſſung (Vinaya)

— Teil I —

Inhaltsverzeichnis

  1. Allgemeines
    1. Entstehung des Vinaya
    2. Tradierung des Vinaya
    3. Gliederung des Vinaya
    4. Ordnung der Tatbestände des Pātimokkha
    5. Aufbau der einzelnen Regel
  2. Strafausschließungsgründe
    1. Nullum crimen sine lege
    2. Unzurechnungsfähigkeit
    3. Mängel des subjektiven Tatbestandes
    4. Rücktritt vom Versuch
    5. Befreiung wegen Erlaubnis
    6. Verwandtschaft
    7. Parapsychologisches
    8. Krankheit und Unfall
    9. Wichtiger Grund
  3. Mitgliedschaftsverhältnis
    1. Erwerb und Verlust der Mitgliedschaft
    2. Noviziat
    3. Ordinationsvoraussetzungen
    4. Ausbürgerungsgründe
  4. Streit und Streitschlichtung
    1. Auflehnungstatbestände
    2. Arten von Disziplinarmaßnahmen
    3. Streitschlichtungsverfahren
    4. Rangordnung
    5. Verteilungsprinzipien
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Zu den ältesten Dokumenten der Mensch­heit, die das Zu­sammen­leben einer Ge­mein­schaft in recht­li­cher Form regeln, ge­hört die Ver­fas­sung des buddhi­sti­schen Ordens [Sangha], der sog. Vinaya. Die Vor­schrif­ten des Vinaya be­han­deln alle Ge­biete, die da­mals im Orden einer recht­li­chen Re­ge­lung be­durf­ten. Die Frage, wie sich die da­mali­gen Vor­schrif­ten zu ent­spre­chen­den Rechts­for­men unse­rer So­zial­ord­nung ver­hal­ten, soll in der fol­gen­den Unter­suchung an eini­gen zen­tra­len Kom­ple­xen ge­prüft werden, nämlich an Straf­aus­schlie­ßungs­grün­den, Mit­glied­schafts­ver­hält­nis­sen und Streit­schlich­tung. Da­bei wird zu zeigen sein, in wie hohem Maße die Re­gelun­gen auf diesen drei Ge­bie­ten ver­nünf­tigen rechts­poli­ti­schen Er­wägun­gen ent­spre­chen und Rechts­grund­sätze von all­ge­mei­ner Be­deu­tung wider­spie­geln. Da der Vinaya noch nicht ins Deut­sche über­setzt ist[2] und da indo­logi­sche Arbei­ten dazu nur spär­lich[3], juri­sti­sche da­gegen über­haupt nicht vor­liegen[4], be­darf es zur Ver­ständ­lich­machung eini­ger hin­leiten­der Aus­füh­run­gen zum Hin­ter­grund des­sen, was wir mit Vor­be­halt „buddhi­sti­sches Kir­chen­recht[5]” nen­nen mögen.


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